Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d) im Bereich Automotive IT (Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in)
Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW – Duisburg
Kurzbeschreibung der Position
Die Tätigkeit wird im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts SALUS ausgeübt. In diesem Projekt ist das TD 31.4 „Fahrzeugtechnik, Automotive IT“ des LZPD NRW Projektpartner. Die Stelle ist befristet bis November 2028 (30.11.28) zu besetzen. Es handelt sich darüber hinaus um eine Teilzeitstelle mit 28 Wochenstunden.
Hauptaufgaben
- Sie wirken an der Konzeption, Planung und Umsetzung eines Pilotszenarios im Bereich Car2X-Kommunikation mit, welches das Erkennen und die Analyse von Cyberangriffen auf vernetzte Fahrzeuge zum Ziel hat.
- Sie erheben und bewerten polizeiliche Anforderungen an Cybersicherheit, digitale Forensik und IoT-Technologien und bringen diese in die europäische Projektarbeit ein.
- Sie analysieren aktuelle Angriffs- und Ermittlungsformen (Modus Operandi) im Bereich Cybercrime und unterstützen die Entwicklung neuer forensischer Methoden und Verfahren.
- Sie arbeiten an der Bewertung und Weiterentwicklung bestehender Standards und Frameworks zur IoT-Forensik mit und erstellen wissenschaftliche Dokumentationen und Handlungsempfehlungen.
- Sie unterstützen den Wissenstransfer durch die Mitgestaltung von Trainings- und Schulungskonzepten für Polizeibedienstete und tragen so zur nachhaltigen Nutzung der Projektergebnisse in der polizeilichen Praxis bei.
- Sie übernehmen kommunikative und koordinierende Aufgaben im internationalen Projektkonsortium, vertreten die Perspektive des LZPD NRW und wirken an der strategischen Einbindung der Projektergebnisse in die Arbeit der Sicherheitsbehörden mit.
Qualifikationen und Fähigkeiten
- Sie verfügen über ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium mit Diplom- oder Masterabschluss in einem ingenieurwissenschaftlichen, informationstechnischen oder naturwissenschaftlichen Studiengang (z.B. Kraftfahrzeugtechnik, Informatik, Elektrotechnik)
oder
- Sie verfügen über ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium mit FH-Diplom- oder Bachelorabschluss in einem ingenieurwissenschaftlichen, informationstechnischen oder naturwissenschaftlichen Studiengang (z.B. Kraftfahrzeugtechnik, Informatik, Elektrotechnik) und mindestens 3-jährige relevante Berufserfahrung
sowie
- Die Bereitschaft zur Durchführung einer Sicherheitsüberprüfung (SÜ 1). Dies setzt voraus, dass sich Ihr Wohnsitz seit mindestens fünf Jahren in der Bundesrepublik Deutschland oder einem Mitgliedsstaat der EU befindet
Wünschenswert wäre:
- Interesse an Themen wie Cybersicherheit, vernetzte Systeme (z. B. Fahrzeuge, C2X, IoT) oder Fahrzeugkommunikation
- Die Fähigkeit, sich selbstständig in neue technische und konzeptionelle Fragestellungen einzuarbeiten
- Gute analytische Fähigkeiten sowie Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Technik, Forschung und polizeilicher Praxis
- Sehr gute Deutschkenntnisse und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- Erste praktische Erfahrungen in mindestens einem der folgenden Bereiche: IT-Sicherheit, Netzwerktechnik, Datenanalyse, Softwareentwicklung, Forensik, Forschung, Technologietransfer
- Erfahrung in der Projektarbeit oder Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Behörden oder Unternehmen
- Bereitschaft zu gelegentlichen Reisen innerhalb Europas