Wissenschaftliche Mitarbeit zu NS-Zwangsarbeit in Berlin (m/w/d) und stellvertretende Hausleitung
Stiftung Topographie des Terrors – Berlin
Kurzbeschreibung der Position
Für das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin‑Schöneweide sucht die Stiftung Topographie des Terrors voraussichtlich zum 1. August 2026 eine wissenschaftlich ausgewiesene Persönlichkeit für die Position der Wissenschaftlichen Mitarbeit zu NS-Zwangsarbeit in Berlin (m/w/d) und stellvertretenden Hausleitung.
Hauptaufgaben
Das Arbeitsgebiet umfasst insbesondere folgende Aufgaben:
- Stellvertretung der Hausleitung: Unterstützung der Leitung und Mitwirkung bei strategischen und operativen Aufgaben; eigenständige Wahrnehmung von Leitungsaufgaben in Abwesenheit der Hausleitung
- Konzeption, Entwicklung und Umsetzung innovativer sowie nachhaltiger Projekte, die eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der NS‑Zwangsarbeit in Berlin fördern und die Sichtbarkeit des Themas in der Berliner Erinnerungslandschaft stärken
- Entwicklung und Umsetzung vielfältiger Vermittlungsformate zur Präsentation aktueller Forschungsergebnisse für ein breites Publikum
- Koordination und Realisierung der Projekte (z.B. Ausstellungen, Veranstaltungen, künstlerische Interventionen im Stadtraum, Publikationen)
- Durchführung und Mitgestaltung von Vorträgen, Workshops und Fachtagungen zur NS‑Zwangsarbeit
- Weiterentwicklung und Pflege der bestehenden Datenbank zu Berliner Lagerstandorten sowie fortlaufende Dokumentation von Erinnerungsorten zur NS‑Zwangsarbeit in Berlin
- Aufbau und Pflege von Kooperationen mit Berliner Institutionen und Initiativen sowie mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
- Koordination des Berliner „Runden Tisches NS‑Zwangsarbeit“
- Mitwirkung bei der Beantragung, Durchführung und Abrechnung projektbezogener Drittmittel
Qualifikationen und Fähigkeiten
Erforderliche Qualifikationen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Magister oder Diplom) der Geschichtswissenschaften oder eines einschlägigen vergleichbaren Studiengangs mit Schwerpunkt NS‑Geschichte
- Sehr gute fachliche Kenntnisse der Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Berlin
- Mindestens zweijährige einschlägige Berufserfahrung in einem NS-geschichtlichen Dokumentationszentrum beziehungsweise einer NS-Gedenkstätte oder in vergleichbaren Einrichtungen
- Erfahrungen in der Personalführung und der fachlichen Leitung von Arbeitsbereichen, Teams oder Projekten
- Ausgeprägte Teamfähigkeit sowie hohes Kommunikations- und Organisationsvermögen
- Nachgewiesene Erfahrung in der Konzipierung und Realisierung von zeithistorischen Ausstellungen, Veranstaltungsformaten, Publikationen und anderer einschlägiger Projekte zur NS-Zwangsarbeit
- Erfahrungen bei der Beantragung, Durchführung und Abwicklung von Drittelmittelprojekten
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Kenntnisse einer weiteren europäischen Sprache sind von Vorteil
- Sehr gute EDV‑Kenntnisse, insbesondere Erfahrung im Umgang mit Datenbanksystemen
Arbeitsort / Rahmenbedingungen
Die unbefristete Vollzeitstelle mit einer Wochenarbeitszeit von derzeit 39,4 Stunden wird nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L, Entgeltgruppe 13) vergütet. Bei einer regelmäßigen 5‑Tage‑Woche erhalten Sie 30 Tage Erholungsurlaub sowie die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten im Rahmen der dienstlichen Belange. Außerdem bieten wir eine Arbeitgeberzuzahlung zum Deutschlandticket Job. Wir bieten Ihnen eine offene, diskriminierungssensible und wertschätzende Arbeitsatmosphäre in einem kollegialen Team mit flexiblen Arbeitszeiten (Gleitzeit), einer Jahressonderzahlung sowie einer zusätzlichen betrieblichen Altersversorgung über die VBL.