W2-Professur für Ethnologie (Professor/in - Hochschulen)
Universität Trier UTR allgemein – Trier
Kurzbeschreibung der Position
Die Stelle ist im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit im Fachbereich IV der Universität Trier zu besetzen. Bei nichtvorliegen der Voraussetzungen für eine Verbeamtung ist eine Anstellung im Angestelltenverhältnis möglich.
Hauptaufgaben
Die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber hat das in der Widmung genannte Gebiet in Forschung und Lehre zu vertreten.
Qualifikationen und Fähigkeiten
Einstellungsvoraussetzung sind eine erfolgreiche Dissertation im Fach Ethnologie bzw. Sozial/Kulturanthropologie oder eng verwandter Bereiche sowie einschlägige empirische Forschungen im Bereich der Diversitätsforschung und im transnationalen Kontext. Wünschenswert sind Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Transnationalismus, Migrations- und Grenzregime, Aushandlung von Zugehörigkeit, aber auch anthropologische Perspektiven auf wirtschaftliche Ordnungen, Rechtskulturen und Eigentumsregime. Darüber hinaus eröffnet die Professur zentrale Impulse für die methodologische Weiterentwicklung der Abteilung. Wünschenswert sind hier ethnographische Zugänge, insbesondere im Sinne einer reflexiven, relationalen und kollaborativen Anthropologie. Bewerberinnen und Bewerber sollen durch einschlägige Publikationen ausgewiesen sein. Ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium, eine qualifizierte Promotion, pädagogische Eignung sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen sind Voraussetzung.
Arbeitsort / Rahmenbedingungen
Die Ethnologie ist an der Universität Trier in ein integratives Studienkonzept eingebunden. Die Stelle bietet schwerpunktmäßig Lehrveranstaltungen in den sozialwissenschaftlichen BA-Studiengängen (Soziologie und Sozialwissenschaften) sowie der Masterstudiengänge der Soziologie an. Die Mitarbeit in der Lehramtsausbildung im Themenfeld Diversität soll zukünftig aufgebaut werden. Darüber hinaus ist die Ethnologie fachbereichsübergreifend in Forschungszentren, -verbünde und -initiativen eingebunden (etwa Forschungszentrum Europa, Leibniz Wissenschaftscampus „Resiliences“ oder Centrum für Postcolonial und Gender Studies), daher eine hohe interdisziplinäre Anschlussfähigkeit und Aufgeschlossenheit gegenüber den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen im Fachbereich. Das Land Rheinland-Pfalz und die Universität Trier vertreten ein Betreuungskonzept, bei dem eine hohe Präsenz der Lehrenden am Hochschulort erwartet wird.