University Professor of Functional Genomics and Molecular Neurobiology

Johannes Gutenberg-Universität Dienststellen: 9000 - 9640 – Mainz

Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) ist eine der größten Universitäten in Deutschland. Dank ihres Standorts in der Wissenschaftsregion Rhein-Main – Heimat der RMU-Allianz, die aus der JGU, der Goethe-Universität und der TU Darmstadt besteht – kann die JGU ihr volles Potenzial ausschöpfen und ihre dynamische, innovative Kraft unter Beweis stellen. Ihr Status als Volluniversität ermöglicht multidisziplinäres Lernen und Lehren an der JGU und ebnet so den Weg für international renommierte, interdisziplinäre Forschung. Fast alle ihre Fakultäten und Institute befinden sich auf einem einzigen Campus in der Nähe des Mainzer Stadtzentrums, was eine lebendige akademische Kultur für Forscher, Lehrkräfte und Studierende aus aller Welt schafft.

Das Institut für Entwicklungsbiologie und Neurobiologie an der Fakultät für Biologie lädt zur Bewerbung für die Stelle eines

Universitätsprofessors für Funktionelle Genomik und Molekulare Neurobiologie

zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein. Besoldungsgruppe W 2 LBesG | Beamter (auf Lebenszeit)

Aufgaben und Erwartungen

Wir suchen einen herausragenden Kandidaten mit fundierter Expertise in Genetik und Molekularbiologie, einschließlich der Anwendung dieser Ansätze auf das Nervensystem. International anerkannte Expertise und eine starke Erfolgsbilanz bei der Sicherung externer Mittel sind erforderlich. Eine Zusammenarbeit innerhalb der Fakultät für Biologie, des Universitätsmedizinischen Zentrums, des Instituts für Molekularbiologie (IMB) sowie die Teilnahme an aktuellen und zukünftigen Forschungskonsortien werden erwartet.

Der erfolgreiche Kandidat erhält Institutsstellen und Start-up-Mittel und wird erwartet, ein unabhängiges und international sichtbares Forschungsprogramm aufzubauen, das durch Drittmittel finanziert wird. Beispiele für weitere Kooperationsmöglichkeiten sind: das Institut für Quantitative und Computergestützte Biowissenschaften (IQCB) sowie Sonderforschungsbereiche (z. B. SFB 1361 DNA-Reparatur & Genomstabilität; SFB 1551 Polymerkonzepte in der Zellfunktion), die Forschungseinheit FOR 5289 (Von Ungenauigkeit zu Robustheit bei der Assemblierung neuronaler Schaltkreise) oder die Graduiertenkollegs 4R (R-Loop-Regulation bei Robustheit und Resilienz) und GenEvo (Genregulation in der Evolution), das Carl-Zeiss-geförderte Projekt für interaktive Biomaterialien zur neuronalen Regeneration sowie Profilbereiche wie ReALity (Resilience - Adaptation - Longevity) oder das Centre of Healthy Aging. Das Rhine-Main Neuroscience Network (rmn²) bietet weitere Kooperationsmöglichkeiten innerhalb der Region Rhein-Main.

Schließlich wird der erfolgreiche Kandidat praktische und theoretische Kurse in Genetik, Molekularbiologie und Neurobiologie im Bachelor- und Masterstudium unterrichten. Wir streben eine Erhöhung der Anzahl der auf Englisch unterrichteten Kurse an. Die Lehre erfolgt auf Englisch und in den grundlegenden Bachelor-Modulen auf Deutsch. Von den Bewerbern wird daher erwartet, dass sie über gute Englisch- und Deutschkenntnisse verfügen. Deutschkenntnisse müssen innerhalb von fünf Jahren nach der Ernennung erworben werden. Die Teilnahme am akademischen Dienst wird erwartet.

Anforderungen

  • Neben den allgemeinen Anforderungen des öffentlichen Dienstrechts müssen die Bewerber die in § 49 des Hochschulgesetzes von Rheinland-Pfalz festgelegten Einstellungsvoraussetzungen erfüllen.
  • Neben der Promotion ist der Nachweis exzellenter akademischer Leistungen erforderlich.

Das Land Rheinland-Pfalz und die JGU setzen auf eine engmaschige persönliche Betreuung der Studierenden und erwarten von den Lehrkräften eine starke Präsenz auf dem Campus. Eine kooperative, teamorientierte und proaktive Arbeitseinstellung, starke Kommunikationsfähigkeiten und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – einschließlich einer weiteren beruflichen Entwicklung gemäß den Führungsleitlinien der JGU – werden ebenfalls erwartet.

Zusagen der JGU

Die JGU unterstützt konsequent die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und fördert die weitere berufliche Entwicklung ihrer Mitarbeitenden. Die JGU begrüßt qualifizierte Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund. Die JGU strebt danach, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre zu erhöhen und ermutigt daher Forscherinnen zur Bewerbung.

Bewerber mit schweren Behinderungen oder einem gleichgestellten Status (gemäß § 2 Abs. 3 des Neunten Buches des Sozialgesetzbuches, SGB IX) und entsprechenden Qualifikationen werden bevorzugt berücksichtigt.

Bitte laden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Referenzen, Diplome und Zeugnisse sowie Publikations- und Lehrlisten, Drittmittelliste, aktueller Forschungsbericht und zukünftige Forschungspläne, Lehrkonzept) bis spätestens 30. September 2026 über unser Portal hoch.

Das Interview-Symposium ist vorläufig für November 2026 geplant.