Two PhD Positions | Lise Meitner Group Neuroplasticity in Development and Learning

Max Planck Institute for Human Development – Berlin

Am Max-Planck-Institut für menschliche Entwicklungsforschung untersuchen wir, wie und warum sich Menschen im Laufe ihres Lebens unterschiedlich entwickeln und wie physische, gesellschaftliche und technologische Aspekte der Umwelt diesen Prozess prägen. Wir arbeiten über Disziplinen wie Psychologie, Neurowissenschaften, Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Soziologie hinweg und betreiben Forschung in einem Kontext, der akademische Freiheit, Neugier und kollaborative Arbeit fördert, um Erkenntnisse zu gewinnen, die dazu beitragen, die Lebensbedingungen für Einzelpersonen und Gesellschaften zu gestalten, damit diese gedeihen können. Wir kombinieren bahnbrechende interdisziplinäre Forschungsinfrastrukturen mit lokaler und internationaler Zusammenarbeit, um Wissen zu generieren, das den Einzelnen und die Gesellschaft stärkt. Unsere Vision ist die einer gesunden Umwelt und einer offenen Gesellschaft, die es dem Einzelnen ermöglicht, sein Potenzial auszuschöpfen.

Die Lise-Meitner-Gruppe Neuroplastizität in Entwicklung und Lernen am Max-Planck-Institut für menschliche Entwicklungsforschung in Berlin lädt zur Bewerbung für zwei Promotionsstellen (E 13 TVöD 75 %; 39 Stunden/Woche) ein. Die Stellen sind auf 3 Jahre befristet und ab dem 1. Oktober 2026 verfügbar, wobei spätere Starttermine möglich sind.

Jobbeschreibung

Die Lise-Meitner-Gruppe Neuroplastizität in Entwicklung und Lernen erforscht, wie sich das menschliche Gehirn von der pränatalen Periode über das Säuglings- und Kindesalter bis ins Erwachsenenalter entwickelt und wie Erfahrungen die Organisation und Funktion des Gehirns im Laufe des Lebens prägen. Durch die Kombination modernster multimodaler MRT-Techniken mit behavioraler Forschung quantifizieren wir Veränderungen in der Organisation der weißen und grauen Substanz, der Myelinisierung und der Gehirnfunktion, um die neuralen Mechanismen zu untersuchen, die der kognitiven Entwicklung und dem Lernen zugrunde liegen. Unsere Arbeit schlägt somit eine Brücke zwischen der Grundlagenneurowissenschaft und Fragen von direkter Relevanz für Bildung und Kindesentwicklung. Um diese Fragen zu beantworten, kombinieren wir lokal erworbene longitudinale Neuroimaging- und Verhaltensdatensätze mit der Analyse groß angelegter, offen verfügbarer Datensätze, was es uns ermöglicht, sowohl individuelle Entwicklungsverläufe als auch Variabilität auf Populationsebene zu untersuchen. Die ausgeschriebenen Stellen bieten die Möglichkeit, zu Forschungsarbeiten über die neuralen Grundlagen des Schriftspracherwerbs, die frühe Gehirnentwicklung und/oder das Zusammenspiel von Gehirnstruktur und -funktion in einem kollaborativen und interdisziplinären Forschungsumfeld beizutragen.

Die erfolgreichen Kandidaten werden in alle Schritte des Forschungsvorhabens einbezogen, einschließlich der Rekrutierung von Teilnehmern, der MRT- und Verhaltensdatenerfassung, der Datenkuratierung, der Datenanalyse und der Veröffentlichung der Ergebnisse. Es gibt keine formalen Lehrverpflichtungen. Zu den weiteren Aufgaben gehören: die Teilnahme an akademischen Konferenzen; die Präsentation von Forschungsergebnissen und Projektergebnissen sowie das Verfassen wissenschaftlicher Publikationen in relevanten Peer-Review-Fachzeitschriften.

Anforderungen

Bewerber sollten einen Master-Abschluss in Psychologie, Neurowissenschaften, Informatik oder einer verwandten Disziplin besitzen (oder bis zum Startdatum erwerben). Wir suchen hochmotivierte Kandidaten mit Erfahrung in der experimentellen Forschung und einem starken Interesse an kognitiver Neurowissenschaft, Gehirnentwicklung und/oder Lernen. Exzellente analytische und programmiertechnische Fähigkeiten, die Fähigkeit, sowohl unabhängig als auch kollaborativ zu arbeiten, sowie fließende Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind essenziell. Erfahrung mit Programmiersprachen wie Python oder MATLAB ist sehr erwünscht. Vorerfahrung in der MRT-Datenerfassung oder -analyse sowie Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift werden als Vorteil angesehen. Erfahrung in der Arbeit mit Entwicklungspopulationen ist ebenfalls ein Vorteil.

Unser Angebot

Das Max-Planck-Institut für menschliche Entwicklungsforschung bietet eine exzellente Forschungsinfrastruktur, einschließlich Unterstützungspersonal und Ausrüstung. Es bietet ein internationales Forschungsumfeld, in dem Englisch die Arbeitssprache ist. Die Forschungsgruppe fördert ein kollaboratives und inklusives Arbeitsumfeld sowohl innerhalb der Gruppe als auch in internationalen Kooperationen. Folgende Vorteile stehen ebenfalls zur Verfügung:

  • Zugang zu den Schulungsprogrammen der Planck Academy der MPG
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Möglichkeit zum Remote-Work (in der Regel bis zu 40 %, abhängig von den Arbeitsprozessen)
  • Jährliche Sonderzahlung gemäß TVöD (öffentlicher Dienst); 30 Tage Urlaub
  • Kita-Partnerschaften mit festen Plätzen; ein Eltern-Kind-Zimmer im Institut
  • Exzellente Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr (U3 Breitenbachplatz, barrierefrei)
  • Jobticket
  • Institutskantine und biodiverser Institutsgarten
  • Verschiedene Angebote zur „Gesundheit am Arbeitsplatz“ (z. B. Fitnessraum, Massagedienste, Yogakurse)
  • Umfangreiche Unterstützungsdienste, z. B. International Office, Vertrauenspersonen für Beschäftigte mit Behinderungen, Gleichstellungsbeauftragte, Unterstützung bei der psychischen Gesundheit
  • Diversitätssensibles Arbeitsumfeld (z. B. Meetups, Networking, barrierefreie und geschlechtsneutrale Toiletten)

Diversität und Inklusion

Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Diversität. Diversität, Gerechtigkeit und Inklusion bereichern unsere Gesellschaft und fördern wissenschaftliche Exzellenz. Wir setzen uns dafür ein, die Zahl der Frauen in Bereichen zu erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind, und mehr Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen. Wir begrüßen Bewerbungen von Menschen, die Gruppen angehören, die am Arbeitsplatz aufgrund unter anderem von Alter, Behinderung/chronischer Krankheit, ethnischer Herkunft, Geschlechtsidentität und Religion häufig unterrepräsentiert sind. Weitere Informationen zu unserem Engagement für Diversität und den verfügbaren Anpassungen zur Berücksichtigung Ihrer individuellen Bedürfnisse finden Sie auf unserer Website.

Ihre Bewerbung

Bitte nutzen Sie unsere Rekrutierungsplattform für Ihre Bewerbung. Wir akzeptieren Bewerbungen auch per E-Mail. Die Bewerbung sollte die folgenden Dokumente in einer einzigen PDF-Datei enthalten: ein Anschreiben, das Ihre Forschungsinteressen beschreibt, Ihren Lebenslauf, relevante Zeugnisse und, falls vorhanden, ein repräsentatives Preprint oder eine Publikation. Bitte geben Sie in Ihrem Anschreiben an, mit welchen Teilnehmerpopulationen (Föten, Säuglinge, Kinder und/oder Erwachsene) Sie am meisten daran interessiert sind zu arbeiten.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung ohne Foto ein. Bewerbungen müssen bis zum 11. September 2026 eingereicht werden, um berücksichtigt zu werden. Die Prüfung der Bewerbungen erfolgt jedoch fortlaufend, bis die Stellen besetzt sind. Wenn Sie Fragen zu den ausgeschriebenen Stellen haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an die zuständige Person. Die Datenschutzerklärung für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen Ihrer Bewerbung finden Sie hier.