Research associate (m/f/x) for the CRC 1844 "Episodic Memory", Subproject A13 "The role of self-mode
Ruhr-Universität Bochum – Bochum
Rahmenbedingungen
Zur Besetzung einer befristeten Vollzeitstelle (29,87 Stunden/Woche = 75 %) ab dem 01.01.2027, vorbehaltlich der Förderzusage, suchen wir einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter*in für den SFB 1844 "Episodisches Gedächtnis", Teilprojekt A13 "Die Rolle von Selbstmodellen in der Selbst-Gedächtnis-Dynamik beim episodischen Abruf".
Die Stelle ist befristet bis zum 31. Dezember 2030 (Projektende).
Über die Abteilung Neuropsychologie
Die Abteilung Neuropsychologie erforscht die neuronalen Grundlagen von Lernen, Gedächtnis und räumlicher Navigation beim Menschen. Wir kombinieren modernste Methoden der kognitiven Neurowissenschaften (fMRT bei 3T und 7T, intrakraniales EEG, menschliche Einzelzellableitungen) mit Ansätzen der KI. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Analyse ereignisspezifischer Gedächtnisspuren mittels multivariater Analysemethoden (z. B. Repräsentationsähnlichkeitsanalyse und tiefe neuronale Netzwerkmodelle). Unsere langfristige Vision ist es, die neuronalen Spuren von Erinnerungen an spezifische Ereignisse, deren Transformation während des Lernens und der Gedächtniskonsolidierung sowie deren Beeinträchtigung bei neurodegenerativen und psychiatrischen Erkrankungen zu identifizieren.
Die Stelle ist Teil des Sonderforschungsbereichs „Episodisches Gedächtnis“ (SFB 1844), einem interdisziplinären Konsortium bestehend aus Forschenden aus Psychologie, Computational Neuroscience, Philosophie und Neurowissenschaften. Die Grundlage unserer Forschung ist das Scenario Construction Framework, das das episodische Gedächtnis als mentale Simulationen vergangener Episoden konzeptualisiert, die aus episodischen Gedächtnisspuren und semantischen Informationen konstruiert werden. Als Teil dieses Teams werden Sie in interdisziplinärer Forschung ausgebildet und haben Zugang zu einem breiten Spektrum von Initiativen, die Sie auf Ihrem akademischen Weg unterstützen. In diesem spezifischen Teilprojekt werden die PIs Albert Newen und Nikolai Axmacher zusammenarbeiten, um sowohl theoretisch als auch empirisch die Dynamik zwischen Selbst und episodischem Gedächtnis (EG) in der Standard-Szenariokonstruktion, bei PTSD und Depression zu untersuchen. Basierend auf einer Konzeptualisierung des Selbst beschreiben wir den bidirektionalen Einfluss zwischen Selbst und EG. Mittels fMRT messen wir neuronale Korrelate von Generalisierungsprozessen, die an der Szenariokonstruktion beteiligt sind, um die modifizierte Selbst-Gedächtnis-Dynamik bei PTSD und Depression aufzudecken. Wir erwarten, zentrale Aspekte des generativen EG zu klären und unser Verständnis von mnestischen Störungen bei Depression und PTSD zu verbessern.
Aufgaben
Dieder Doktorandin in der Axmacher-Gruppe wird für fMRT-Studien verantwortlich sein, die ein experimentelles Modell von PTSD-bezogenen Gedächtnisintrusionen bei gesunden Teilnehmerinnen und autobiographische Gedächtnisaufgaben bei Depressionspatientinnen verwenden.
- Entwicklung experimenteller Paradigmen
- Erfassung von MRT-Daten
- Analyse und Veröffentlichung von MRT-Daten
- Enge Zusammenarbeit mit PIs und ECRs aus anderen Teilprojekten, insbesondere der Philosophieabteilung
Profil
Wir suchen einen begeisterten Forscher*in mit einem Masterabschluss in Psychologie, Kognitionswissenschaften oder einem verwandten Fachgebiet sowie ausgeprägten Programmier- und Statistikkenntnissen zur Durchführung des vorgeschlagenen Projekts.
- Masterabschluss in Psychologie, Kognitionswissenschaften oder einem verwandten Fachgebiet
- Ausgeprägte Programmier- und Statistikkenntnisse
- Vorerfahrung mit fMRT ist von Vorteil
- Selbstständiges, strukturiertes und ergebnisorientiertes Arbeiten
- Freude an der Arbeit in einem interdisziplinären Forschungsteam
Bewerbung
Bitte bewerben Sie sich bis zum 19.10.2026 über den Bewerbungslink zur Originalanzeige.