Referent/in (w/m/d) als OSINT Analyst für die Projektgruppe „Zentrale Stelle zur Erkennung ausländischer Informationsmanipulation“

Bundesministerium des Innern – Berlin

Kurzbeschreibung der Position

Die Projektgruppe Zentrale Stelle für die Erkennung ausländischer Informationsmanipulation (PG ZEAM) hat die Aufgabe, eine Früherkennungseinheit aufzubauen, die die Demokratie vor illegitimer Einflussnahme ausländischer Staaten im deutschen Informationsraum schützt. Sie schafft die technischen und prozeduralen Voraussetzungen, um Manipulationsweisen und Narrative in sozialen Netzwerken und im Internet möglichst früh erkennen und besser verstehen zu können.

Hauptaufgaben

• Entwicklung und Evaluation der Methoden zur frühzeitigen Erkennung, Quantifizierung, Zuordnung von ausländischer Informationsmanipulation und diese unterstützender Analysewerkzeuge
• In diesem Kontext und zur Erfüllung der o. g. Aufgabe im Einzelnen:
o Aufbau einer Wissensbasis durch Erfassung und Auswertung vorliegender Informationen zu Verbreitungs- und Angriffstechniken, technischer Infrastruktur und Kommunikationskanälen
o Durchführung von OSINT Recherchen zur Erkennung ausländischer Informationsmanipulation
o Erprobung von Social-Media Analyse Tools, Dokumentation und Vergleich der Testergebnisse
o Entwicklung und Erstellung von Berichtsformaten
• Erfahrungsaustausch mit nationalen und internationalen Partnern

Qualifikationen und Fähigkeiten

• Abschluss eines Master- oder Diplomstudiums (Universität) der Fachrichtungen
o Sozialwissenschaften (insbes. Politikwissenschaften, Internationale Beziehungen)
o Verwaltungswissenschaften (z.B. Public Management, Public Administration, DACS)
o Intelligence Studies
o Data Science
o (Wirtschafts-/Verwaltungs-)Informatik
und
• mehrjährige Berufserfahrung in der Funktion einer Referentin/eines Referenten
• fundierte Erfahrungen im Bereich OSINT Recherche und Social Media-Analyse
• schnelle Auffassungsgabe und Bereitschaft, sich kurzfristig in neue Sachverhalte einzuarbeiten
• Fähigkeit, komplexe Sachverhalte selbstständig systematisch aufzubereiten und adressatengerecht darzulegen
• Fähigkeit zu konzeptionellem und selbstständigem Arbeiten
• ausgeprägte Team- und Kooperationsfähigkeit
• überdurchschnittlich engagierte und zuverlässige Arbeitsweise
• sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch (mind. Niveaustufe C 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen)
• gute Englischkenntnisse (mind. Niveaustufe B 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen)
• Bereitschaft zur Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung (Ü2-Sabotageschutz) nach § 9 Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG)

Arbeitsort / Rahmenbedingungen

Wünschenswert:
• Grundkenntnisse im Programmieren (z.B. Python, R) und / oder im Umgang mit dem Betriebssystem Linux
• Erfahrung in prozessgesteuerter Erkenntnis-Gewinnung, z. B. über den Intelligence Cycle
• Erfahrung im Aufsetzen und Umgang mit virtuellen Maschinen
• Grundkenntnisse im Bereich Datenschutz und Informationssicherheit
• Freude an bereichsübergreifender agiler Arbeit

• Eine befristete Einstellung nach § 14 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 TzBfG oder Abordnung bis zum 31.05.2027
• Möglichkeit des ortsunabhängigen und zeitflexiblen Arbeitens gemäß geltender Dienstvereinbarung (bis zu 60 % der Arbeitszeit im mobilen Arbeiten) inkl. vollumfänglicher technischer Ausstattung
• flexible Arbeitszeitmodelle
• Zahlung einer Ministerialzulage von mindestens 275 Euro monatlich und vermögenswirksame Leistungen
• Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, inkl. Leistungen des Familienservice
• professionelles Onboarding, vielfältiges Fortbildungs- und Qualifizierungsangebot
• Gesundheitsförderung (wie z. B. interne Sportangebote), betriebliche Altersvorsorge (für Tarifbeschäftigte), vermögenswirksame Leistungen
• modernes Dienstgebäude mit ergonomischer Büroausstattung
• Jobticket, zentrale Lage und günstige ÖPNV-Anbindung