Referent*in (m/w/d) Besondere Schutzbedarfe und psychosoziale Versorgung
Bundesverband Psychosozialer Zentren. Versorgung nach Folter, Krieg und Flucht e. V. – Berlin
Der Bundesverband Psychosozialer Zentren. Versorgung nach Folter, Krieg und Flucht e. V. vernetzt die Zentren, Einrichtungen und Initiativen, die sich die um die psychosoziale und therapeutische Versorgung von Geflüchteten in Deutschland kümmern. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen, die infolge von Gewalt, Verfolgung und Flucht schwer belastet oder traumatisiert sind, Zugang zu angemessener psychosozialer Versorgung erhalten und ihre Anliegen politisches Gehör finden.
Als Verstärkung der Zivilgesellschaftlichen Fachstelle zur Identifizierung und Umsetzung besonderer Schutzbedarfe in Berlin suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Referentin (m/w/d) Besondere Schutzbedarfe und psychosoziale Versorgung mit 25 Stunden/Woche.
Die Stelle ist projektfinanziert und deshalb zunächst bis zum 31.12.2026 befristet. Eine Verlängerung sowie die Möglichkeit einer Aufstockung des Beschäftigungsumfangs werden angestrebt.
Ihre Rolle:
- Sie arbeiten selbstständig und im Team der Fachstelle für besondere Schutzbedarfe an der Umsetzung und Weiterentwicklung der Projektmaßnahmen.
- Sie stellen die psychosoziale Expertise innerhalb der Fachstelle sicher.
- Sie unterstützen den Wissenstransfers innerhalb der Fachstelle sowie zu externen Akteur*innen.
Ihre Aufgaben:
- Organisation und Durchführung von Schulungs- und Fortbildungsangeboten sowie Fachvorträgen der Fachstelle,
- Zusammenarbeit mit vielfältigen Akteurinnen im Bereich besondere Schutzbedarfe, darunter Ministerien und (Asyl-)Behörden, Aufnahmestrukturen, gesundheitliche Not- und Regelversorgung, politische Entscheidungsträgerinnen und zivilgesellschaftliche Fachorganisationen,
- Teilnahme an Fachveranstaltungen,
- Mitarbeit in Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen zum Thema besondere Schutzbedarfe,
- Mitarbeit in der Redaktion und Wartung der Fachstellen-Webseite,
- Mitarbeit bei Publikationen und der Erarbeitung praxisnaher Arbeitshilfen,
- Mitarbeit bei der fachlichen Begleitung der Umsetzung der GEAS-Reform in Bund und Ländern,
- enge Zusammenarbeit mit der Finanzkoordination der Fachstelle zur Umsetzung geplanter Maßnahmen,
- Mitarbeit am Newsletter der Fachstelle,
- Einholen und Vergleichen von Angeboten, Vergabe von Aufträgen,
- Netzwerkarbeit auf Länder- und Bundesebene,
- Mitarbeit an regulären Aufgaben der Geschäftsstelle (u. a. Organisation von Veranstaltungen, Berichtswesen, Vernetzung und Austausch mit den Mitgliedszentren).
Was Sie mitbringen:
- Fachkompetenzen und einschlägige Berufserfahrung im Bereich besondere Flucht / Schutzbedarfe und im Kontext des deutschen Asyl- und Aufnahmesystems,
- Studienabschluss in Sozialer Arbeit, Psychologie, Sozialwissenschaften oder vergleichbare Qualifikationen,
- idealerweise Erfahrung in der konzeptionellen Arbeit, insbesondere bei der Erstellung von Arbeits- und/oder Schulungsmaterialien,
- Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit,
- präzise, eigenständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise,
- Erfahrung in der Konzipierung und Umsetzung von Workshops und Vorträgen.
Wünschenswert sind:
- mehrjährige Berufserfahrung in der Menschenrechtsarbeit im Bereich Flucht und Asyl, vorzugsweise in NGOs,
- Kenntnisse zum deutschen Gesundheitssystem,
- Arbeitserfahrung in geförderten Projekten und Kenntnisse im Umgang mit Förderrichtlinien.
Wir bieten:
- flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten (Option auf Home-Office und Remote-Arbeit ist nach Absprache möglich),
- eine vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit an der Schnittstelle von Menschenrechtsarbeit, Gesundheitsversorgung und politischer Kommunikation.
- Die Möglichkeit, eigene Expertise einzubringen und weiterzuentwickeln.
- Zusammenarbeit in einem engagierten, qualifizierten Team.
- Die Stelle ist zunächst bis Dezember 2026 befristet. Eine Verlängerung wird angestrebt und ist abhängig von der Bewilligung der Fördermittel.
- Teamsupervision,
- Jahreseinmalzahlung,
- 2,5 Tage Urlaub / Monat bei 5 Arbeitstagen / Woche,
- die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVöD 13 (Bund), abhängig von der Qualifikation.
Bewerbung:
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen und Indikation Ihres frühestmöglichen Arbeitsbeginns in einer PDF-Datei (max. 5 MB) mit dem Betreff „Bewerbung Referentin besondere Schutzbedarfe und psychosoziale Versorgung“ bis spätestens 15. Mai 2026 per E-Mail an. Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen ist.
Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich Ende Mai (KW 22) 2026 statt.