Referent*in im Projekt Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus

Anne Frank Zentrum e.V. – Berlin

Kurzbeschreibung der Position

Das Anne Frank Zentrum sucht einen Referentin als Elternzeitvertretung im Umfang von 30 Wochenstunden, befristet bis zum 30.11.2026.

Hauptaufgaben

• Sie konzipieren, organisieren und führen Fortbildungen im Feld der antisemitismuskriti-schen und historisch-politischen Bildung zur Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust durch. Die Seminare richten sich an Multiplikator*innen unterschiedlicher Bereiche, u.a. Schule, außerschulische Bildung, Universitäten in Berlin und bundesweit.
• Sie akquirieren neue Kooperationspartner*innen, pflegen bestehende Kontakte und koordinieren die inhaltliche sowie organisatorische Umsetzung der Fortbildungen eigenverantwortlich.
• Sie wirken an der Konzeption und inhaltlichen Gestaltung einer öffentlichen Veranstaltung im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus mit.
• Sie begleiten die bundesweite Kampagne der Aktionswochen in kontinuierlicher Abstimmung mit der Amadeu Antonio Stiftung – sowohl konzeptionell als auch inhaltlich und organisatorisch.
• Sie übernehmen redaktionelle Arbeiten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, insb. für den Newsletter, die Webseite sowie den Jahresbericht.
• Sie unterstützen die Bereichsleitung bei der Planung der Finanzen im Projekt, d.h. Controlling, Vertragsabschlüsse, Erstellung der Verwendungsnachweise gemäß den Richtlinien des Zuwendungsgebers inkl. Sachbericht.
• Sie führen Maßnahmen der Qualitätssicherung und Evaluation durch.
• Sie unterstützen inhaltlich angrenzende Projekte innerhalb des Arbeitsbereichs.

Qualifikationen und Fähigkeiten

• Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium und/oder eine vergleichbare Qualifikation im sozialwissenschaftlichen oder (sozial-)pädagogischen Bereich, im Idealfall in den Fachbereichen Geschichte, Politik oder Erziehungswissenschaften.
• Sie verfügen über umfangreiche inhaltliche und methodische Kenntnisse der Jugend- und Erwachsenenbildung im Themenfeld antisemitismuskritischer Bildung sowie historisch-politischen Bildung zur Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust.
• Sie besitzen fundierte Erfahrungen in der eigenverantwortlichen Planung, Umsetzung und Evaluation von Bildungsangeboten.
• Sie verfügen nachweislich über Erfahrungen im Projektmanagement.
• Sie arbeiten selbstständig, zuverlässig, kreativ und teamorientiert.
• Sie haben ein professionelles Auftreten und sehr gute kommunikative Fähigkeiten, sowohl schriftlich als auch mündlich.
• Sie sind bereit zu gelegentlich unregelmäßigen Arbeitszeiten und Dienstreisen.
• Sie bringen Sicherheit im Umgang mit MS Office mit.

Arbeitsort / Rahmenbedingungen

• eine Vergütung nach Haustarif in Anlehnung an den TV-L Berlin (Eingruppierung in Entgeltgruppe 11 kann bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen erfolgen).
• eine sinnvolle Tätigkeit mit abwechslungsreichen Aufgaben für einen gemeinnützigen Verein in einem familienfreundlichen Team.
• einen Arbeitsplatz im Herzen der Stadt – direkt am Hackeschen Markt.
• die Möglichkeit, teilweise im Homeoffice zu arbeiten.
• ein lernendes Team, dem Inklusion ein wichtiges Anliegen ist und regelmäßige Sensibilisierungsangebote in Bezug auf Diskriminierung für das gesamte Team.
• eine interne Beratungsstelle für Betroffene von Diskriminierung.
• die Möglichkeit zur Nutzung von Austausch- und Empowerment-Räumen für Kolleg*innen, die von Antisemitismus und/oder Rassismus betroffen sind.
• Möglichkeiten zur beruflichen Fort- und Weiterbildung.
• 30 Tage Urlaub pro Jahr (bei einer 5-Tage-Woche), 2 Tage Sonderurlaub.