Referent*in Gewerkschaftspolitik

Rosalux – Berlin

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sucht zum 01.10.2026 einen Referentin Gewerkschaftspolitik für den Bereich Gesellschaftsanalyse und politische Bildung in Vollzeit (39 Stunden/Woche). Teilzeit ist grundsätzlich möglich. Die Stelle ist befristet bis 30.09.2028.

Aufgaben:

  • Konzeption und Umsetzung gewerkschaftspolitischer Projekte, insbesondere im Kontext der gewerkschaftlichen Erneuerung, Wirtschaftsdemokratie, Konversion und sozial-ökologischer Transformation
  • strategische Analyse aktueller Entwicklungen in der Gewerkschaftslandschaft, insbesondere im Hinblick auf den Wandel der Arbeitswelt, Digitalisierung, Klimakrise, soziale Kämpfe und politische Rechtsentwicklung
  • wissenschaftliche und politische Begleitung gewerkschaftlicher Strategiedebatten sowie Erarbeitung eigener Analysen, Artikel, Studien und Dossiers
  • Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Tagungen und Konferenzen, insb. des etablierten RLS-Formats Streikkonferenz („Konferenz Gewerkschaftliche Erneuerung“)
  • Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen der Stiftung, u. a. Absicherung von gewerkschaftlichen Themen bei größeren Stiftungsveranstaltungen oder Vermittlung von Gewerkschaftskontakten im Inland für internationale Partner
  • Repräsentation der Stiftung in gewerkschaftlichen Netzwerken, Bündnissen und Veranstaltungen
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung im Gewerkschaftsbereich

Anforderungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, vorzugsweise in Sozial-, Politik-, Wirtschafts- und Geschichtswissenschaften oder vergleichbaren Disziplinen
  • fundierte Kenntnisse der Gewerkschaftsbewegung (v. a. Deutschland), ihrer Geschichte, aktuellen Herausforderungen und strategischen Debatten
  • gute Kenntnis des Akteursraums parlamentarischer sowie außerparlamentarischer linker Politik (v. a. Deutschland)
  • eigenes Engagement oder enge praktische Erfahrungen in Betrieb oder Gewerkschaft bzw. mit Gewerkschaften und Kontakte im Gewerkschaftsbereich
  • analytisches Denkvermögen, politisches Urteilsvermögen und strategisches Planungsverständnis im Kontext gesellschaftlicher Machtverhältnisse
  • souveränes Auftreten und kommunikative Kompetenz im Umgang mit unterschiedlichen Akteurinnen (von Gewerkschafterinnen über Wissenschaftlerinnen bis hin zu internationalen Partnerinnen).
  • Erfahrung in politischer Bildungsarbeit, Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Publikationen, Veranstaltungsorganisation, Redaktionsarbeit)
  • Eigeninitiative, Organisationstalent und Bereitschaft zu Dienstreisen
  • Bereitschaft zur Arbeit in Teamzusammenhängen sowie zum bereichsübergreifenden Arbeiten innerhalb der Stiftung
  • sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, gute Englischkenntnisse, weitere Sprachkenntnisse von Vorteil

Wir bieten:

  • flexibles Arbeitszeitmodell
  • Möglichkeit zur mobilen Arbeit im Rahmen der Betriebsvereinbarung
  • Bezahlung nach dem TVöD Bund
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Zuschuss zum Deutschlandticket
  • gesundheitliche Prävention
  • umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten
  • barrierearme Räumlichkeiten (Berlin)
  • ein respektvolles Miteinander

Der Arbeitsort ist Berlin. Das Entgelt sowie alle weiteren Arbeitsbedingungen richten sich nach TVöD (Bund). Es handelt sich um eine Stelle, die der Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund) zugeordnet ist.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, bestehenden gesellschaftlichen Benachteiligungen entgegenzuwirken (entsprechend §5 AGG/ Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz). In diesem Zusammenhang fordern wir:

  • Frauen*, nicht-binäre, inter- und transgeschlechtliche Menschen
  • Menschen mit internationaler Biografie und/oder Rassismus-Erfahrung,
  • Menschen mit Schwerbehinderung
  • Menschen jeglicher Nationalität, Religion und sexueller Orientierung
  • Menschen mit anderen zur Benachteiligung/Diskriminierung führenden Merkmalen,

die die Voraussetzungen der Stellenbeschreibung erfüllen, ausdrücklich zur Bewerbung auf.

Geeignete schwerbehinderte Menschen werden vorrangig berücksichtigt, sofern sie mit Ausnahme der körperlichen Eignung über die gleiche Qualifikation verfügen. Dabei werden wiederum schwerbehinderte Frauen (§ 154 Abs. 1 Satz 2 SGB IX), non-binäre, intergeschlechtliche und Transpersonen sowie schwerbehinderte BIPoC besonders berücksichtigt.

Aussagekräftige Bewerbungen bitte bis zum 10.08.2026 über unser Bewerber*innen-Portal: Bewerber Web

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 07.09.2026 in Berlin statt.