Projektleitung EU-Projekt „Research and Documentation on Contemporary Holocaust Distortion“ (w/d/m), 32 Stunden/Woche, TV-L E13, unbefristet

democ e. V. – Berlin

Kurzbeschreibung der Position

democ e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich mit Projekten gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und antidemokratische Bewegungen für eine offene und demokratische Gesellschaft einsetzt. Das EU-Projekt RECORD (Research and Documentation on Contemporary Holocaust Distortion) widmet sich der systematischen Dokumentation und Bekämpfung von Holocaust-Leugnung und der Verherrlichung des Nationalsozialismus im Kontext rechtsextremer Aufmärsche. Die Position umfasst die strategische und operative Gestaltung des zweijährigen Projekts, das Partnermanagement im internationalen Konsortium sowie die Repräsentation des Vorhabens auf europäischer Ebene.

Hauptaufgaben

  • Zentrales Projektmanagement: Operative Steuerung des Gesamtprojekts unter Einhaltung von Zeitplänen, Meilensteinen und EU-spezifischen Qualitätsstandards sowie Koordination der Abläufe in den regionalen Clustern.
  • Förderadministration & Controlling: Verantwortung für die Budgetkontrolle sowie die Erstellung der technischen und inhaltlichen Zwischen- und Abschlussberichte gegenüber der Europäischen Kommission.
  • Konsortialführung: Steuerung der Zusammenarbeit zwischen den drei Partnerorganisationen und Sicherstellung eines reibungslosen Informationsflusses.
  • Veranstaltungsmanagement: Konzeption und Durchführung von vier regionalen Workshops (Skandinavien, Baltikum, Zentraleuropa, Südeuropa) mit lokalen Partner*innen sowie der Abschlusskonferenz in Berlin.
  • Redaktionelle Steuerung & Monitoring: Fachliche Begleitung der Video-Dokumentationen sowie Qualitätssicherung von drei umfassenden Fachberichten.
  • Advocacy & Netzwerkpflege: Durchführung von Online-Briefings für politische Entscheidungsträger*innen und Sicherheitsbehörden sowie proaktive Netzwerkarbeit im europäischen Kontext.

Qualifikationen und Fähigkeiten

  • Mindestens fünf Jahre einschlägige Berufserfahrung, davon mehrjährige Erfahrung in leitender Funktion bei komplexen, international ausgerichteten Projekten.
  • Fundierte Kenntnisse in den Bereichen Holocaust Studies, Antisemitismus- und Rechtsextremismusforschung (Fokus auf aktuelle Formen der Holocaust-Leugnung sowie rechtsextreme Mobilisierungen und Symbolik im europäischen Kontext).
  • Belastbares Netzwerk zu Akteur*innen der Zivilgesellschaft, jüdischen Organisationen, Forschung und Politik auf europäischer Ebene sowie Erfahrung im Umgang mit Stakeholdern aus Politik und Sicherheitsbehörden.
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte zielgruppengerecht aufzubereiten (von wissenschaftlichen Fachberichten bis hin zu strategischen Briefings).
  • Nachweisbare Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Workshops und internationalen Veranstaltungsformaten.
  • Verhandlungssicheres Englisch und Deutsch (C1/C2); weitere europäische Sprachen sind von Vorteil.
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Diplom) in einer relevanten Fachrichtung oder eine vergleichbare Qualifikation.
  • Eigenverantwortlicher, strukturierter Arbeitsstil sowie die Bereitschaft zu Dienstreisen innerhalb Europas.
  • Identifikation mit den Werten und Zielen des Vereins.
  • Erfahrung im Management EU-geförderter Projekte (z. B. CERV, Horizon) und Kenntnis der administrativen sowie berichtsspezifischen Anforderungen sind erwünscht.

Arbeitsort / Rahmenbedingungen

  • Vergütung in Anlehnung an TV-L E13 inkl. Jahressonderzahlung (aktuell entspricht dies einem Jahresbrutto von 48.170 Euro bei 32 Wochenstunden), Erfahrungsstufen werden berücksichtigt.
  • Unbefristetes Arbeitsverhältnis (nach Ablauf der sechsmonatigen Probezeit).
  • Flexibles Arbeitszeitmodell zur Vereinbarkeit mit Studium, Familie o. ä.
  • 30 Urlaubstage pro Jahr (bei 5-Tage-Woche).
  • Regelmäßige Supervision.
  • Arbeitsort in einem barrierefreien Büro in Berlin, mit der Möglichkeit zum anteiligen mobilen Arbeiten (Homeoffice).
  • Dienstlaptop und -smartphone.
  • Kollegiales Arbeitsumfeld.