Postdoctoral Position (m/f/d) | MRI Microscopy and Brain Metallomics
Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences – Leipzig
Die Abteilung für Neurophysik am Max-Planck-Institut für kognitive und Hirnforschung (MPI CBS) in Leipzig (Deutschland) lädt zur Bewerbung für eine Postdoktorandenstelle in der quantitativen MRT-Mikroskopie ein.
Unsere Vision ist es, mikrostrukturelles Imaging und In-vivo-Histologie mittels MRT zu entwickeln und anzuwenden (Weiskopf et al., Nature Rev. Phys. 2022). Wir verfolgen einen interdisziplinären Ansatz und entwickeln neuartige quantitative MRT-Akquisitionsmethoden, Bildverarbeitungsmethoden und integrierte biophysikalische Modelle.
Wir suchen einen Postdoktoranden zur Entwicklung neuartiger Methoden für die In-Zell-Magnetometrie von paramagnetischen Metallen im Gehirn im Rahmen eines multidisziplinären Projekts, das MRT-Mikroskopie, diamantbasierte Quantensensorik und fortschrittliche Histologie kombiniert. Ziel ist es, eine neue Generation von Werkzeugen für die quantitative Gehirn-Metallomik zu etablieren, die eine Früherkennung und ein mechanistisches Verständnis neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer ermöglicht. Das Projekt bietet Zugang zu einer einzigartigen Imaging-Umgebung mit 3T-, 7T- und 9,4T-MRT-Systemen sowie eine enge Zusammenarbeit mit Experten für MRT-Physik, Signalmodellierung und Neuropathologie.
Responsibilities
- Entwicklung und Implementierung von MRT-Mikroskopie-Protokollen an einem präklinischen (Bruker) Scanner mit 9,4T
- Design quantitativer MRT-Methoden, die empfindlich auf paramagnetische Metalle (z. B. Eisen) reagieren
- Akquisition, Verarbeitung und Analyse hochauflösender MRT-Daten
- Integration von MRT-Messungen mit Quantensensorik (NV-Magnetometrie) und histologischen Daten
- Beitrag zur Methodenentwicklung, Validierung und zu wissenschaftlichen Publikationen
Methods and tools
- MRT-Mikroskopie und Ultra-Hochfeld-Imaging
- Neuroimaging-Software (SPM, FreeSurfer, hMRI toolbox)
- Programmierung in Python und/oder MATLAB
- Multimodale Datenintegration
- Komplementäre Elementaranalyse (z. B. PIXE, XRF)
Requirements
- PhD in Physik, biomedizinischer Technik, Neurowissenschaften oder einem verwandten Bereich
- Umfangreiche Erfahrung in der MRT-Akquisition und in Neuroimaging-Methoden
- Solide Programmierkenntnisse (Python, MATLAB oder ähnlich)
- Erfahrung mit Neuroimaging-Analysewerkzeugen
- Exzellente schriftliche und mündliche Englischkenntnisse
Desirable qualifications
- Erfahrung mit präklinischen MRT-Systemen (z. B. Bruker 9,4T)
- Erfahrung in der Entwicklung von MRT-Sequenzen
- Hintergrund in quantitativer MRT oder ultra-hochauflösendem Imaging
- Interesse an Neurodegeneration oder Gehirn-Metall-Homöostase
We offer
- die Möglichkeit, wirklich grundlegende Forschung zu betreiben, um das Feld des Neuroimaging zu verändern,
- die Gelegenheit, an hochrelevanten (klinischen) Anwendungen in Zusammenarbeit mit führenden klinischen Partnern zu arbeiten,
- ein internationales, freundliches und sehr unterstützendes interdisziplinäres Umfeld innerhalb der Abteilung für Neurophysik und einem Netzwerk führender internationaler Kooperationspartner (Arbeitssprache Englisch),
- die Chance, mit Spitzenforschern aus verschiedenen Fachrichtungen in einem international führenden Neuroimaging-Zentrum innerhalb der renommierten Max-Planck-Gesellschaft zu arbeiten,
- Zugang zu weltweit führenden Einrichtungen, einschließlich eines Siemens 7T Terra.X MRT-Scanners mit 64-ch Rx 16-ch Tx RF-Spule, Skope-Feldkamera und optischem prospektiven Bewegungskorrektur-Setup.
Das bevorzugte Startdatum ist der 1. September 2026. Die Stelle ist an ein drittmittelfinanziertes Projekt (Photonic quantum sensing for the diagnosis of metal-induced neurodegeneration, NEUROMAQ) gebunden; die Ernennung erfolgt vorbehaltlich der Zuweisung von Mitteln. Die Dauer der Stelle beträgt zunächst 3 Jahre. Die Vergütung richtet sich nach der Gehaltsordnung der Max-Planck-Gesellschaft. Bewerberinnen und internationale Bewerber werden besonders ermutigt, sich zu bewerben; wir unterstützen aktiv die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wir streben nach Geschlechtergleichstellung und Diversität. Die Max-Planck-Gesellschaft ist bestrebt, die Zahl von Menschen mit Behinderungen in ihrer Belegschaft zu erhöhen und ermutigt daher qualifizierte Personen aus diesem Kreis zur Bewerbung.
Um sich zu bewerben, reichen Sie bitte eine einzelne PDF-Datei ein, die ein persönliches Statement (Beschreibung Ihrer persönlichen Qualifikationen, Forschungsinteressen und Motivation für die Bewerbung), einen vollständigen Lebenslauf (einschließlich Publikationsliste), einen Nachweis über Softwareentwicklungserfahrung (aktives GitHub/GitLab-Profil oder ähnlich), zwei Ihrer wichtigsten Publikationen, Kontaktinformationen von drei Referenzpersonen und akademische Zeugnisse (PhD, Diplom/Master, Bachelor-Zeugnisse) enthält. Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung über unser Online-System (Referenznummer: „PostDoc 02/26“) bis zum 20. Juni 2026 ein.
Leipzig ist eine lebendige Stadt, die vom Guardian als „Deutschlands neuer kultureller Hotspot“ bezeichnet und von der New York Times als einer der 52 Orte aufgeführt wurde, die man 2020 besuchen sollte. Sie hat eine lange Tradition in der klassischen Musik, der akademischen Bildung und – in jüngerer Zeit – in der modernen Kunst. Mit seinen vielen Parks, Wäldern, Kanälen und Seen ist Leipzig ein perfekter Ort für Erholung, Sport und Freizeit. Sie liegt eine Stunde Zugfahrt südlich von Berlin.