Postdoctoral Fellow (m/f/d) | Political Science

Max Planck Institute for Political and Social Science – Göttingen

Kurzbeschreibung der Position

Das Max-Planck-Institut für politische und soziale Forschung in Göttingen führt interdisziplinäre Forschung zu drängenden Fragen des sozialen und politischen Wandels durch, mit besonderem Schwerpunkt auf Konflikten, Ungleichheit, der Erosion der Demokratie und Prozessen des sozialen Wandels. Das Institut schreibt im Department of Political Institutions and Conflict eine Stelle als Postdoktorand (m/w/d) in Politikwissenschaft aus (Vollzeit für drei Jahre, Beginn am 1. September 2026 oder früher).

Hauptaufgaben

  • Durchführung qualitativ hochwertiger Forschung im Rahmen des Departments;
  • Verfassen von wissenschaftlichen Artikeln mit anderen Mitgliedern des Departments;
  • Durchführung von Feldarbeit und Interviews an Forschungsstandorten;
  • Beitrag zur Rekrutierung von Doktoranden und Nachwuchsforschern;
  • Betreuung, Unterstützung und Mentoring von Doktoranden und Nachwuchsforschern, die an dem Projekt arbeiten;
  • Unterstützung bei administrativen Aufgaben im Zusammenhang mit dem Projekt, einschließlich der Organisation von Workshops, Erstellung von Ergebnissen, Datenmanagement und Verbreitung der Projektergebnisse in allgemeinverständlichen Formaten;
  • Zugehörigkeit zum und aktive Teilnahme an der Forschungsumgebung des Departments. Eine regelmäßige Anwesenheit am Institut ist daher erforderlich, und Forscher müssen in erreichbarer Entfernung von Göttingen wohnen.

Qualifikationen und Fähigkeiten

Die folgenden Qualifikationen sind erforderlich:

  • Promotion oder gleichwertiger Abschluss in Politikwissenschaft. Der Abschluss (oder alle für ihn erforderlichen Qualifikationen) muss vor Beginn der Beschäftigung vorliegen;
  • ausgezeichnete Publikationsbilanz (d. h. Veröffentlichungen in hochrangigen internationalen Fachzeitschriften) oder nachgewiesenes Potenzial dafür;
  • nachgewiesenes Interesse an den Forschungsthemen des Departments und die Bereitschaft, zusätzliche Fachkenntnisse und regionale Expertise zu entwickeln;
  • ausgezeichnete Kenntnisse quantitativer Forschungsmethoden, einschließlich Panelregression, Analyse großer Verwaltungsdaten, Umfragedaten und statistischer Programmierung in Stata/R/etc.;
  • ausgezeichnete mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeiten in Englisch;
  • Engagement für akademische Integrität und Transparenz;
  • selbstständiges Denken und kritische Analysefähigkeiten;
  • die Fähigkeit, sowohl selbstständig als auch kollaborativ in einem interdisziplinären Team zu arbeiten.

Die folgenden Qualifikationen sind wünschenswert:

  • Vertrautheit mit Methoden der Kausalinferenz;
  • Expertise in Kontexten des Globalen Südens, die für den regionalen Schwerpunkt des Departments relevant sind, wie z. B. Südasien oder Westafrika;
  • ausgezeichnete mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeiten in Sprachen, die für den regionalen Schwerpunkt des Departments relevant sind, wie z. B. Hindi oder Bengali;
  • Erfahrung in der Erhebung, Kodierung und Analyse von Eventdaten;
  • Erfahrung in der Durchführung von Feldarbeit und qualitativen Interviews.

Arbeitsort / Rahmenbedingungen

  • Eine Vollzeitstelle für einen Zeitraum von drei Jahren in einem anregenden und international renommierten Forschungsumfeld.
  • Beschäftigung gemäß dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund, EG 13), abhängig von Qualifikation und Erfahrung.
  • Ausgezeichnete Möglichkeiten zur akademischen Weiterentwicklung, internationalen Vernetzung und interdisziplinären Zusammenarbeit.

Das Max-Planck-Institut für politische und soziale Forschung ist hauptsächlich durch die deutschen Bundes- und Landesregierungen finanziert. Die Max-Planck-Institute bieten hervorragende Einrichtungen, akademische Ressourcen und intellektuelle Umgebungen zur Unterstützung unabhängiger Forschung. Die Max-Planck-Institute sind nicht an Universitäten gebunden. Für Mitarbeiter gibt es keine Lehrverpflichtungen, aber Lehre und andere Formen der Zusammenarbeit mit Universitäten sind möglich.

Die Max-Planck-Gesellschaft möchte die Beteiligung von Frauen in den Wissenschaften erhöhen. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders willkommen. Im Einklang mit ihrem Engagement für gleiche Beschäftigungschancen ermutigt die Max-Planck-Gesellschaft insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen. Personen jeder Nationalität können sich bewerben.