Fully funded 4-year Postdoc Position (m/f/d) | Cognitive and Computational Neuroscience (Area: Social Cognition) – Doeller Lab
Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences – Leipzig
Über die Position
Wir laden zur Bewerbung für eine vollfinanzierte 4-jährige Postdoktorandenstelle (gefördert durch die DFG) für einen herausragenden Nachwuchsforscher ein, der sich dem Team am Department of Psychology des Max-Planck-Instituts für kognitive und Hirnforschung (MPI-CBS) in Leipzig, Deutschland, anschließen möchte.
Sie werden an der Spitze der kognitiven Neurowissenschaften in einem hochinterdisziplinären und internationalen Umfeld arbeiten, mit Zugang zu erstklassigen Einrichtungen und einer lebendigen wissenschaftlichen Gemeinschaft.
Startdatum: Flexibel
Was wir untersuchen
Unsere Forschung orientiert sich am Framework der kognitiven Räume und testet die übergeordnete Hypothese, dass räumliche Kodierungsprinzipien des hippokampal-entorhinalen Systems die Basis für abstrakte, domänenübergreifende niedrigdimensionale Repräsentationen kognitiver Variablen bilden. Unter diesem Dach untersuchen wir:
- Räumliche Navigation, temporisches, episodisches und Arbeitsgedächtnis
- Lernen, Entscheidungsfindung und Wissenserwerb
- Translationale Forschung zu Populationskodierung und Alzheimer-Krankheit
Wichtige Forschungsmethoden: fMRI (einschließlich 7T), MEG, virtuelle Realität (VR), eine Vielzahl kognitiver Aufgaben, Psychophysik, maschinelles Lernen, tiefe neuronale Netze und computergestützte Modellierung.
Innerhalb des Departments pflegen wir starke Synergien mit der Neural Computation Group, die mechanistische Computermodelle von Gehirnfunktion und Verhalten entwickelt. Wir haben außerdem langfristige Kooperationen mit dem Kavli Institute for Systems Neuroscience in Trondheim, Norwegen.
Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit: Department of Psychology
Projekt für diese Ausschreibung
Diese Stelle ist in ein kommendes Leibniz-Preis-Projekt eingebettet, das direkt auf der Arbeit unseres Labors zu kognitiven Karten und dem hippokampal-entorhinalen System aufbaut. Das Projekt untersucht, wie sich räumliche Kodierungsprinzipien über traditionelle Domänen (z. B. Navigation und Gedächtnis) hinaus erstrecken, um soziale Kognition und Glaubensbildung zu unterstützen.
Ein zentrales Ziel dieser Projektgruppe ist die Entwicklung einer neurokognitiven Erklärung dafür, wie räumliche Mapping-Mechanismen soziale Kognition und Glaubensbildung hervorbringen und wie diese Prozesse systematischen kognitiven Verzerrungen zugrunde liegen können. Dabei erweitert das Projekt zentrale neurowissenschaftliche Prinzipien hin zu einer Neurowissenschaft des sozialen Verständnisses, wobei ein starker Schwerpunkt auf der mechanistischen Erklärung liegt.
Durch die Verknüpfung von neuronalen Berechnungen auf individueller Ebene mit kognitiven und kollektiven Phänomenen auf höherer Ebene schlägt diese Forschung eine Brücke zwischen kognitiver und computergestützter Neurowissenschaft sowie Sozialpsychologie innerhalb eines einheitlichen Rahmens.
Was wir bieten
Dies ist eine vollfinanzierte, 4-jährige Postdoktorandenstelle (mit der Möglichkeit einer einjährigen Verlängerung) in der Forschungsgruppe.
Die Position bietet eine außergewöhnliche Gelegenheit, Spitzenforschung in einem internationalen, interdisziplinären und intellektuell stimulierenden Umfeld zu betreiben. Als Mitglied des Labors arbeiten Sie mit herausragenden Wissenschaftlern in einem offenen, unterstützenden, intellektuell stimulierenden und leistungsstarken Umfeld zusammen.
Forschungsinfrastruktur:
Sie haben Zugang zu modernsten Einrichtungen, darunter:
- Vier 3T-MRT-Scanner und ein 7T-MRT-Scanner
- MEG, EEG, VR-Labore, Psychophysik- und Eye-Tracking-Einrichtungen
- Zugang zu neurologischen Patienten über die Tagesklinik für kognitive Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig im Rahmen von Kooperationsprojekten
Akademische & Führungskräfteentwicklung:
- Personalisiertes Mentoring, einschließlich maßgeschneiderter Unterstützung für die wissenschaftliche und berufliche Entwicklung
- Möglichkeit, unabhängige Forschungsrichtungen zu entwickeln und sich an interdisziplinären Kooperationen zu beteiligen
- Möglichkeit, Bachelor- und PhD-Studierende mitzubetreuen und zur Ausbildung der nächsten Generation von Wissenschaftlern beizutragen
- Unterstützung bei der Präsentation von Forschungsergebnissen auf führenden internationalen Konferenzen, einschließlich Möglichkeiten zur Sichtbarkeit und Vernetzung (unabhängiges Reisebudget)
- Gezielte Karriereentwicklungsplanung, einschließlich externer akademischer oder industrieller Mentoren
- Zugang zu Karriereentwicklungsworkshops, Coaching und Training
- Zugang zu führenden wissenschaftlichen Netzwerken
Vergütung & Inklusion:
- Die Vergütung richtet sich nach den Richtlinien der Max-Planck-Gesellschaft und ist angemessen zur Erfahrung.
- Wir unterstützen flexible Arbeitszeitregelungen, Work-Life-Balance und familienfreundliche Arbeitsbedingungen, einschließlich elternbezogener Unterstützungsmaßnahmen, sofern zutreffend.
- Wir setzen uns für die Förderung von Diversität, Gerechtigkeit und Inklusion ein und begrüßen Bewerbungen aus allen Hintergründen.
- Wir bieten flexible Arbeitszeitregelungen und unterstützen eine gesunde Work-Life-Balance.
- Wir setzen uns dafür ein, die Zahl von Menschen mit Behinderungen in unserer Belegschaft zu erhöhen, und ermutigen solche Personen zur Bewerbung.
Leben in Leipzig:
Leipzig ist eine lebendige Stadt, die vom The Guardian als „Deutschlands neuer kultureller Hotspot“ bezeichnet wurde und von The New York Times als einer der Orte aufgeführt wird, die man besuchen sollte. Sie hat eine reiche Tradition in der klassischen Musik, der akademischen Bildung und – in jüngerer Zeit – in der modernen Kunst. In Leipzig befinden sich drei Max-Planck-Institute.
Was wir suchen
Wir suchen herausragende Nachwuchswissenschaftler, die frische Ideen, tiefe Neugier und eine kollaborative Denkweise mitbringen.
Sie sollten Folgendes mitbringen:
- Einen PhD in kognitiver Neurowissenschaft, Psychologie, Biologie, Informatik, Physik oder einem verwandten Fachbereich
- Expertise oder starkes Interesse an sozialer Kognition
- Fundierte Expertise in neurowissenschaftlichen Methoden
- Starke Programmierkenntnisse
- Hervorragende akademische Erfolge
- Fähigkeit, sowohl unabhängig als auch kollaborativ zu arbeiten
Wir schätzen wissenschaftlichen Ehrgeiz, Kreativität, Offenheit und starke Kommunikationsfähigkeiten.
Wie man sich bewirbt
Bewerbungen werden auf der Grundlage des wissenschaftlichen Verdienstes und des Forschungspotenzials bewertet.
Bitte reichen Sie (in einer PDF-Datei) ein:
- Ein Anschreiben
- Einen Lebenslauf
- Einen maximal 2-seitigen Forschungsvorschlag, der sich klar an dem oben beschriebenen Projekt orientiert und aufzeigt, wie Ihre Ideen in diese Forschungsrichtung passen und zu ihr beitragen
- Kontaktdaten von drei Referenzpersonen (die nach der ersten Prüfung kontaktiert werden)
Bewerbungen müssen bis zum 13. Juli 2026 über unser Online-Portal eingereicht werden (Referenznummer „PostDoc 03/26“).