Freiberufliche Systemische Prozessberater:innen (m/w/d)

CARE Deutschland e.V. – Bonn

Kurzbeschreibung der Position

CARE Deutschland e.V. sucht im Rahmen des KIWI-Programms (Kritisch, Inklusiv, Wertschätzend, Initiativ) freiberufliche systemische Prozessberater:innen auf Honorarbasis. Ziel ist es, Schulen dabei zu unterstützen, diskriminierungskritische Perspektiven zu stärken und eine diversitätssensible Schulkultur nachhaltig zu verankern. Die systemische Prozessberatung fokussiert sich auf die Aktivierung vorhandener schulischer Ressourcen und die Förderung selbst entwickelter Lösungsansätze.

Hauptaufgaben

  • Gestaltung des Beratungsprozesses an einer Schule im Rahmen der Entwicklung hin zu einer diversitätssensiblen, inklusiven und diskriminierungsfreien Schulkultur
  • Unterstützung von Planung und Auswertung geeigneter Aktivitäten der schulischen Steuergruppe sowie Moderation von Arbeits- und Abstimmungsprozessen
  • Regelmäßige Abstimmung mit dem KIWI-Team und Teilnahme an (digitalen) Koordinations- und Austauschtreffen zwischen Schulen, Prozessberater:innen und KIWI-Team
  • Dokumentation und Aufbereitung des Beratungsprozesses
  • Mitwirkung an der Qualitätssicherung der Maßnahme, Teilnahme an Auswertungsgesprächen sowie Ableitung von Empfehlungen zur weiteren Umsetzung (z. B. Kommunikation, Struktur, Organisation)
  • Identifikation von Bedarfen an KIWI-Bildungsangeboten, wie Fortbildungen und Workshops, für die jeweilige Schule und Verwaltung des dafür vorgesehenen Kontingents sowie Abstimmung und Koordination der entsprechenden Angebote mit dem KIWI-Team

Qualifikationen und Fähigkeiten

  • Theoretisch oder vollständig abgeschlossene Ausbildung in systemischer Beratung, Organisationsentwicklung oder Prozessbegleitung
  • Erfahrungen oder Qualifizierungen (z.B. Fort- und Weiterbildungen) in der diskriminierungskritischen Bildungsarbeit oder in angrenzenden Praxisfeldern sind von Vorteil
  • Erste Erfahrungen in der Prozessbegleitung oder in der Arbeit mit dem System Schule oder im außerschulischen Bereich sind wünschenswert
  • Grundlegendes Interesse an Schul- und Organisationsentwicklung
  • Offenheit, sich in Themen wie Schutzkonzepte, Beschwerdeverfahren oder Antimobbing-Strukturen einzuarbeiten
  • Interesse an Themen wie transkulturelles Lernen, Migration und Flucht, Diversität und Partizipation
  • Gute Kommunikationsfähigkeit, Selbstorganisation und Flexibilität

Arbeitsort / Rahmenbedingungen

  • Einsatzorte: Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein
  • Zeitrahmen: Förderperiode 2026-2028. Die Beratungsprozesse beginnen voraussichtlich im Juli 2026 und enden im Dezember 2028
  • Umfang: Stundenkontingent von insgesamt 150 Stunden pro Schule
  • Honorar: 70€ pro Stunde
  • Verpflichtende Termine: Digitale Einführung (16. Juni 2026 von 14:00 bis 15:30 Uhr oder 17. Juni 2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr) sowie eine digitale Auftaktveranstaltung am 25. Juni 2026 von 16:00 bis 17:30 Uhr