Fachreferent*in für Bildung und Verbandsarbeit

Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. – Berlin

Kurzbeschreibung der Position

Als Fachreferent*in für Bildung und Verbandsarbeit sind Sie verantwortlich für die strategische, inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung der Qualifizierungs-, Austausch- und Bildungsformate des VBRG e.V.

Hauptaufgaben

  • Konzeption, Planung und Moderation von Fortbildungsangeboten in Präsenz und online, insbesondere mehrmodulige Ausbildungsreihen für Berufseinsteiger*innen (in enger Abstimmung mit Mitgliedsorganisationen und Arbeitsgruppen)
  • Koordination externer Referentinnen und Kooperationspartnerinnen
  • Mitwirkung an einer zukunftsorientierten Digitalisierungsstrategie im Fortbildungsbereich
  • Integration aktueller fachlicher, wissenschaftlicher, gesellschaftlicher und rechtlicher Entwicklungen, sowie digitaler Ansätze in der Bildungsarbeit
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Team der Geschäftsstelle
  • Mitgestaltung von Verbandsveranstaltungen
  • ggf. Vertretung des Verbandes in Fachgremien und Netzwerken
  • Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung der Bildungsangebote
  • Unterstützung der Projekt- und Fördermittelarbeit zur langfristigen Sicherung der Qualifizierungsstrukturen

Qualifikationen und Fähigkeiten

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (z. B. Pädagogik, Erziehungswissenschaften, Erwachsenenbildung, Psychologie, Soziale Arbeit, Politikwissenschaften, Sozialwissenschaften, oder vergleichbar)
  • Fundierte Kenntnisse im Bereich Qualifizierung, Fort- und Weiterbildung, insbesondere in der Erwachsenenbildung
  • Erfahrung in der Planung, Organisation und Durchführung von Fortbildungen, Workshops, Fachtagen und Austauschformaten in Präsenz und digital
  • Moderationskompetenz für unterschiedliche Zielgruppen (Fachkräfte, Berufseinsteiger*innen, Gremien)
  • Gute methodisch-didaktische Kompetenzen, insbesondere für mehrmodulige Curricula und berufsbegleitende Ausbildungsreihen
  • Erfahrung in der strategischen Bildungsplanung und Angebotsentwicklung: Konzeption, Weiterentwicklung, Evaluation und Qualitätssicherung von Bildungs- und Qualifizierungsformaten
  • Beratungserfahrung und/oder Fachwissen zu psychosozialer Beratung, Opfer- und Betroffenenberatung, Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus oder angrenzenden Feldern
  • Offenheit und Bereitschaft, Bildungsangebote methodisch-didaktisch weiterzuentwickeln – auch in digitalen und hybriden Formaten
  • Fähigkeit, wissenschaftliche, rechtliche und gesellschaftliche Entwicklungen zu analysieren und in Bildungsangebote für die Berater*innen der spezialisierte  Opferberatungsstellen zu übersetzen
  • Bereitschaft zu gelegentlichen Dienstreisen im Rahmen von Fortbildungen und Verbandsveranstaltungen
  • ausgeprägte Sensibilität für Diskriminierung und Diversity Kompetenz
  • Diskriminierungssensible Kommunikationsweise und Parteilichkeit für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Arbeitsort / Rahmenbedingungen

  • Vergütung angelehnt an TVöD 11 (Bund) inkl. Jahressonderzahlung
  • Flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten (mind. 3 Präsenztage/Woche)
  • Möglichkeit zu Dienstreisen (Reisezeit gilt als Arbeitszeit)
  • Moderne technische Ausstattung (Laptop/Handy)
  • 30 Urlaubstage pro Jahr (bei einer 5-Tage-Woche) sowie zusätzlich frei am 24.12. und 31.12.)
  • 5 Tage Bildungszeit pro Jahr (bei einer 5-Tage-Woche)
  • Arbeitsort ist Berlin-Kreuzberg