Ärztliche*r wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) in Schmerz und Stressforschung (Arzt/Ärztin)
Ruhr-Universität Bochum – Bochum
Kurzbeschreibung der Position
Die Stelle ist im Zentrum für Medizinische Psychologie und Translationale Neurowissenschaften angesiedelt, das ein interdisziplinäres Forschungs-, Versorgungs- und Lehrkonzept an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Klinik verfolgt. Die Position ist in die dritte Förderperiode des Sonderforschungsbereichs SFB 1280 "Extinction Learning" eingebunden. Im Fokus stehen schmerzbezogene Lern- und Gedächtnisprozesse sowie psychobiologische Mechanismen chronischer Schmerzen, insbesondere neuroendokrine und immunologische Prozesse sowie Störungen der Darm-Hirn-Achse, um neue präventive und therapeutische Strategien abzuleiten.
Hauptaufgaben
- Mitarbeit an experimentellen Forschungsprojekten zu schmerzbezogenen Lernprozessen mit Bezügen zu Entzündungsprozessen und neuroendokrinen Stressmechanismen
- Einbringen medizinisch-klinischer Expertise bei der Rekrutierung, Betreuung und Untersuchung von Studienteilnehmenden
- Mitwirkung bei der Organisation und Durchführung experimenteller Studien, einschließlich Aufbereitung und Auswertung von Daten sowie biologischem Probenmaterial
- Aktive Beteiligung an der Weiterentwicklung bestehender Forschungsansätze sowie Einbringen eigener wissenschaftlicher Ideen
- Verfassen wissenschaftlicher Publikationen und Präsentation der Ergebnisse auf nationalen und internationalen Konferenzen
Qualifikationen und Fähigkeiten
- Approbation als Ärztin/Arzt
- Interesse an klinisch-wissenschaftlicher Forschung im Bereich Schmerz- und Stressforschung an der Schnittstelle zu den klinischen Neurowissenschaften
- Engagement, Teamfähigkeit und ausgeprägte kommunikative Kompetenzen
- Erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten mit klinischem Bezug sind wünschenswert, jedoch keine Voraussetzung
Arbeitsort / Rahmenbedingungen
- Teilzeit (19,915 Std./Woche = 50 %)
- Befristete Anstellung bis zum 30.06.2029
- Beginn: 01.07.2026 (oder zu einem späteren Zeitpunkt, spätestens zum 01.01.2027)
- Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung (Promotion oder Habilitation)
- Mitwirkung in der Lehre, insbesondere zu klinisch relevanten Themen wie der Arzt-Patient-Kommunikation
- Unterstützung bei der Vereinbarkeit mit einer fachärztlichen Weiterbildung möglich