Antidiskriminierungs-und diversitätsbeauftragte Person (mit Schwerpunkt Rassismuskritik) (m/w/d)

Alice-Salomon-Hochschule Berlin – Berlin

Kurzbeschreibung der Position

Förderung diskriminierungsarmer Arbeits- und Lehr-/Lernumgebungen für alle Mitgliedergruppen der Hochschule.

Hauptaufgaben

  • Förderung diskriminierungsarmer Arbeits- und Lehr-/Lernumgebungen für alle Mitgliedergruppen der Hochschule (diversitätssensiblen Entwicklung von Studien- und Prüfungsordnungen, Planung und Organisation von Lehr- und Studienbedingungen für die Mitglieder, Beratung der Mitarbeiter_innen der Hochschule in der Herstellung diskriminierungsarmer Lern-, Lehr- und Arbeitsbedingungen)
  • Entwicklung von tragfähigen, vielfältigen und strukturverändernden Lösungsansätzen und Steuerungsinstrumenten bei Exklusionsprozessen in Zusammenarbeit mit den dezentralen Ansprechpersonen für Diversität in den Fachbereichen und Verwaltungsinstanzen
  • Diversitätssensible und rassismuskritische Beratung von Mitgliedern von Berufungs- und Personalauswahlverfahren sowie des Personalbüros
  • Co-Leitung des Arbeitsbereiches Intersektionale Praxis und Transformation (InPuT) gemeinsam mit der Frauen*-und Gleichstellungsbeauftragten
  • Beratung der Hochschulleitung zur Entwicklung einer diversitätssensiblen und diskriminierungsarmen Organisationskultur in Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung mit dem Schwerpunkt Rassismuskritik
  • Erst-und Verweisberatung für Hochschulangehörige mit Diskriminierungserfahrungen
  • Entwicklung von Weiterbildungsangeboten und Beantragung von Fördergeldern im Bereich Diversity, Antidiskriminierung und Social Justice

Qualifikationen und Fähigkeiten

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in einer sozial-, geistes-, rechts- oder kulturwissenschaftlichen Disziplin im In- oder Ausland
  • Sie stärken strukturell und institutionell benachteiligte, rassifizierte Positionen und bringen eigene Erfahrungsexpertise mit.
  • Fundierte Kenntnisse zu Diskriminierungsdimensionen und –Kategorien sowie deren intersektionalen Verschränkungen
  • umfangreiches Wissen zum Umgang mit rassistischer Diskriminierung und Beratung von Betroffenen von rassistischer Diskriminierung
  • Erfahrung mit antirassistischen und diskriminierungsarmen Strukturentwicklungsprozessen
  • Kenntnisse und Erfahrung in der Beantragung, Entwicklung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen sowie der Strategieentwicklung
  • Beratungs-und Entscheidungskompetenz
  • Kommunikations-, Konflikt- und Teamfähigkeit sowie Organisationstalent und Leitungserfahrung
  • Englischkenntnisse oder Kenntnisse einer Sprache, die relevant für die deutsche Migrationsgesellschaft ist
  • Wünschenswert sind zudem Kenntnisse rechtlicher Grundlagen der Antidiskriminierungsarbeit (z.B. AGG, LADG, PartMigG, BerlHG, LGG)